Kraft für zwei Leben
Dietmar Enderlein

Kraft für zwei Leben

Autobiografie

144 Seiten, 12,5 x 21,0 cm, geb.. mit Abb.
erscheint 14. Februar 2018
Buch 14,99 €

ISBN 978-3-360-01333-0

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27  Jahre nach der deutschen Vereinigung: der Osten hinkt hinterher. Die Wirtschaftskraft ist geringer, der Durchschnittslohn niedriger. Doch es gibt sie, die Erfolgsgeschichten Ost. Dietmar Enderlein erzählt sie über seine Firma, die MEDIGREIF-Unternehmensgruppe. Als sich die Strukturen der DDR auflösen, ergreift der Kommandeur der Militärmedizinischen Sektion der Universität Greifswald die unternehmerische Initiative: Er baut die Einrichtung, an der einst sämtliche Militärärzte des Landes ausgebildet wurden, zu einem modernen Gesundheitszentrum um, schafft einen Komplex medizinischer Dienstleistungen, übernimmt alsbald Krankenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Enderlein hat Erfolg und setzt sich durch. Kritik und Neid folgen prompt, aus Unterschlagungsvorwürfen entspinnt sich ein Justizskandal. Das Buch gewährt Einblick in rasante unternehmerische Entwicklungen und wirtschaftspolitische Hintergründe und führt an markante Punkte deutsch-deutscher Geschichte.

Dietmar Enderlein

Obermedizinalrat Professor Dr. Dietmar Enderlein wurde am 22. März 1943 in Plauen geboren. Mit 20 Jahren ging Enderlein nach Greifswald zum Medizinstudium an der Militärmedizinischen Sektion, die unter dem Dach der Ernst-Moritz-Arndt-Universität angesiedelt war. 1968 beendete er das Studium und wurde promoviert. Er wurde Offizier und Facharzt für Arbeits- und Sozialmedizin. Seine erste berufliche Station führte ihn als Truppenarzt nach Karlshagen auf Usedom. Im Alter von 30 Jahren wurde er Professor, ein Jahr später, im Jahr 1988, Kommandeur der Militärmedizinischen Sektion in Greifswald. Im Range eines Obersten der NVA wurde er 1988 zum Kommandeur der Militärmedizinischen Sektion in Greifswald ernannt. Der Zusammenbruch der DDR entzog ihm komplett seine berufliche Existenz. Die NVA wurde abgewickelt. Schon Anfang 1990 legte er den Grundstein für seinen Neuanfang: Er gründete die auf medizinische Dienstleistungen spezialisierte Medigreif GmbH. Die ersten Jahre waren für Jungunternehmer Enderlein alles andere als einfach. Bürgerrechtler und persönliche Neider witterten Unregelmäßigkeiten und lösten mit ihren Vorwürfen Ermittlungen der Zentralen Ermittlungsstelle für Regierungs- und Vereinigungskriminalität aus. Die Vorwürfe entpuppten sich als halt- und substanzlos. 1998 stellte die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen ein, Enderlein erhielt eine Entschädigung aus der Staatskasse. Über die Jahre baute Enderlein die Medigreif GmbH zu einem ostdeutschen Klinikkonzern aus, zu dem in Spitzenzeiten 20 Unternehmen und Gesellschaften mit bis zu 1600 Mitarbeitern gehörten.
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