Staats-Kunst. Der Dramatiker Peter Hacks
Kai Köhler (Hrsg.), Heidi Urbahn de Jauregui, Ute Baum, Hans-Jochen Irmer, Gunther Nickel, Volker Riedel, Philipp Steglich

Staats-Kunst. Der Dramatiker Peter Hacks

Erste wissenschaftliche Tagung der Peter-Hacks-Gesellschaft

160 Seiten, 16,5 x 22,5 cm, brosch.
sofort lieferbar
Buch 12,90 €

ISBN 978-3-359-02500-9

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Gerecht zu sein, die Zeiten sind nicht schlecht.
Doch wer nur Dresche kriegt, ist manchmal nicht gerecht.
Sie haben so viel Steine in die Leier mir geschmissen,
Da ist mir die lobende Seite gerissen.
Peter Hacks, Zeitgedicht

Mit Fug kann 2008 literarisch als Peter-Hacks-Jahr bezeichnet werden. Unter den zahlreichen publizistischen und künstlerischen Aktivitäten um den 80. Geburtstag und 5. Todestag des Dichters fand auch eine erste wissenschaftliche Tagung der Peter-Hacks-Gesellschaft statt, die der Forschung neue Impulse gab.
»Staats-Kunst. Der Dramatiker Peter Hacks« – das Thema zielte ins Zentrum seines geistigen Universums: Es ging um Haltungen des Dichters zu Fragen der Politik und der Ästhetik, und zwar am Beispiel der Gattung, in der er das meiste geleistet hat: der Dramatik.
Dieser Band enthält sämtliche Beiträge von Ute Baum, Rüdiger Bernhardt, Hans-Jochen Irmer, Kai Köhler, Gunther Nickel, Volker Riedel, Philipp Steglich und Heidi Urbahn de Jauregui, ergänzt um den Tagungsbericht von Bernadette Grubner und die Resonanz auf die Tagung in den Medien.

 

mehr über Peter Hacks


Kai Köhler

Dr. Kai Köhler, geboren 1964, ist Literaturwissenschaftler. Bis 2012 lehrte er als Assistant Professor an der Deutschabteilung der Hankuk University of Foreign Studies, Seoul. Forschungen vor allem zur Literatur in der DDR, zur Fachgeschichte der Germanistik und zu Literatur und Nationalismus. Im Aurora Verlag hat er bereits folgende Titel herausgegeben: »Staats-Kunst. Der Dramatiker Peter Hacks« (2009), »Gute Leute sind überall gut. Hacks und Brecht« (2010), »Margarete in Aix« (2010), »Salpeter im Haus. Peter Hacks und die Romantik« (2011), »Adam und Eva« (2011) und »... und nehmt das Gegenteil. Gesellschaftsutopien bei Hacks« (2013).


Heidi Urbahn de Jauregui

Prof. Dr. Heidi Urbahn de Jauregui, Literaturwissenschaftlerin, war Professorin an der Universität von St. Étienne und lebt in Montpellier. Sie hat in Frankreich zu recht den Ruf einer ausgewiesenen Kennerin der deutschen und insbesondere der Literatur der DDR. Seit 1975 hatte sie direkten Kontakt zu Peter Hacks, promovierte über dessen Werk und begleitete es mit einer Reihe von Essays. Bekannt wurde sie außerdem mit ihren Arbeiten zu Heinrich Heine. 2006 erschien im Eulenspiegel Verlag »Zwischen den Stühlen« und zuletzt  im Aurora Verlag die Essaysammlung »Der Liebe Maß«.


Ute Baum

Dr. Ute Baum, Studium der Germanistik an der Leipziger Karl-Marx-Universität, Assistentin bei Professor Hans Mayer, Promotion über Brechts Verhältnis zu Shakespeare, Dramaturgin an verschiedenen Theatern, die letzten 15 Jahre am Staatsschauspiel Dresden, Übersetzungen, vor allem Dramen aus dem Russischen


Hans-Jochen Irmer

Prof. Dr. Hans-Jochen Irmer, 1962–1966 Dramaturg und Lektor im Henschelverlag, seitdem mit Peter Hacks persönlich bekannt; 1970–1977 Dramaturg am Berliner Ensemble, dort »Betreiber« der Omphale-Inszenierung.


Gunther Nickel

Prof. Dr. Gunther Nickel, geboren 1961; Studium der Germanistik und Musik in Oldenburg; von 1994 bis 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Handschriftenabteilung des Deutschen Literaturarchivs Marbach; seitdem Lektor des Deutschen Literaturfonds in Darmstadt; seit 2003 lehrt er Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.
Zahlreiche Publikationen zur deutschen Literatur; Herausgeber u. a. des »Geheimreports« und des »Deutschlandberichts für das amerikanische Kriegsministerium« von Carl Zuckmayer (gemeinsam mit Johanna Schrön) sowie der fünfbändigen Edition »Gesammelte Schriften« von Siegfried Jacobsohn (gemeinsam mit Alexander Weigel). Zuletzt erschien: »Daniel Kehlmanns 'Die Vermessung der Welt'. Materialien, Dokumente, Interpretationen.« 2008.


Volker Riedel

Prof. Dr. Volker Riedel, 1943 in Leipzig geboren, 1963–1968 Studium der Latinistik und Germanistik an der Humboldt-Universität Berlin, 1968–1987 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademie der Künste zu Berlin, 1970 Promotion an der Humboldt-Universität Berlin, 1982 Habilitation an der Humboldt-Universität Berlin, seit 1987 Professor für Klassische Philologie (Latinistik) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Buchveröffentlichungen:
Lessing und die römische Literatur (1976), Antikerezeption in der Literatur der DDR (1984),
Literarische Antikerezeption. Aufsätze und Vorträge (1996), Antikerezeption in der deutschen Literatur vom Renaissance-Humanismus bis zur Gegenwart (2000), »Der Beste der Griechen« – »Achill das Vieh«. Aufsätze und Vorträge zur literarischen Antikerezeption II (2002)


Philipp Steglich

Philipp Steglich hat Neuere deutsche Literatur, Linguistik und Geschichte an der Freien Universität zu Berlin studiert. Arbeiten zu Peter Hacks, Arno Schmidt und Ernst Jünger in wissenschaftlichen und sogenannten Publikumszeitschriften. Nunmehr Lehrbeauftragter an der Freien Universität.

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