Moritz Tassow
Gerhart Pickerodt (Hrsg.), Peter Hacks

Moritz Tassow

Kommentierte Werke in Einzelausgaben

160 Seiten, 11,4 x 17,7 cm, brosch., mit Abbildungen
sofort lieferbar
Buch 9,95 €

ISBN 978-3-359-02517-7

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»Ich hatte den Einfall, die Komödie von einem Mann zu schreiben, der seiner Zeit voraus ist und, in einer konkreten gesellschaftlichen Situation, sich verhält, als lebe er hundert Jahre später. Nach einem Zeitabstand von mindestens sechs Jahren erzählte man mir von einem Mann, der 1945 die Bauern mit der Pistole gezwungen hatte, eine Kommune zu gründen. Aus diesen beiden Bestandteilen besteht die Idee vom ›Moritz Tassow‹«, schrieb Peter Hacks über sein Stück. Die Lehre, die der Dichter selbst aus dem »Tassow« zieht, lautet: »Die klassische Haltung hat größere Chancen als die Haltung des Neuerers … Ein Neuerer verwirft die Tradition. Ein Klassiker verbessert sie.«


Gerhart Pickerodt

Gerhart Pickerodt, geboren 1938, Dr. phil., Professor für Neuere deutsche Literatur in Marburg, Lehre bis 2003. Forschungsgebiete: Kleist, Klassische Moderne, Literaturtheorie. Lebt in Berlin und Flayosc (Südfrankreich).


Peter Hacks

Peter Hacks, Lyriker, Dramatiker, Essayist und Kinderbuchautor, geboren 1928 in Breslau, promovierte 1951 in München und ging 1955 nach Berlin, DDR. Einige seiner Dramen sind deutsche Bestseller. Einige sind europäische Erfolge; das »Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe« ist ein Welterfolg. Literaturpreise: Lessingpreis 1956, F. C. Weiskopf Preis 1965, Kritikerpreis der BRD 1971, Nationalpreis der DDR II. Klasse 1974, Nationalpreis der DDR I. Klasse 1977, Heinrich Mann Preis 1981, Alex-Wedding-Preis 1993, Deutscher Jugendliteraturpreis 1998. 1972 wurde er in die Akademie der Künste gewählt, aus welcher er 1991 austrat. Bis zu seinem Tod am 28. August 2003 lebte Peter Hacks in Berlin.

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