Margarete in Aix
Kai Köhler (Hrsg.), Peter Hacks

Margarete in Aix

Kommentierte Werke in Einzelausgaben

96 Seiten, 11,4 x 17,7 cm, brosch.
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Buch 7,95 €

ISBN 978-3-359-02504-7

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»Die Frage ist: wie ist das abstrakte Reich der Kunst politisch konkretisierbar?«, benennt Peter Hacks selbst die Grundidee seiner Komödie - und damit einen zentralen Aspekt seines Schaffens überhaupt. Im Jahr 1966 entstanden, in einer Zeit, in der der Dichter Anlass zur Hoffnung auf historischen Fortschritt sah, zeichnet das Stück sich bei aller Ernsthaftigkeit des Themas durch eine heitere, gelöste Stimmung aus. Mit einem Kommentar und einem Nachwort, das die wichtigsten Informationen zur Entstehung und Rezeption sowie eine knappe Interpretation bietet, eignet sich diese Ausgabe ideal für den Gebrauch in der universitären Lehre und im Schulunterricht.


Kai Köhler

Dr. Kai Köhler, geboren 1964, ist Literaturwissenschaftler. Bis 2012 lehrte er als Assistant Professor an der Deutschabteilung der Hankuk University of Foreign Studies, Seoul. Forschungen vor allem zur Literatur in der DDR, zur Fachgeschichte der Germanistik und zu Literatur und Nationalismus. Im Aurora Verlag hat er bereits folgende Titel herausgegeben: »Staats-Kunst. Der Dramatiker Peter Hacks« (2009), »Gute Leute sind überall gut. Hacks und Brecht« (2010), »Margarete in Aix« (2010), »Salpeter im Haus. Peter Hacks und die Romantik« (2011), »Adam und Eva« (2011) und »... und nehmt das Gegenteil. Gesellschaftsutopien bei Hacks« (2013).


Peter Hacks

Peter Hacks, Lyriker, Dramatiker, Essayist und Kinderbuchautor, geboren 1928 in Breslau, promovierte 1951 in München und ging 1955 nach Berlin, DDR. Einige seiner Dramen sind deutsche Bestseller. Einige sind europäische Erfolge; das »Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe« ist ein Welterfolg. Literaturpreise: Lessingpreis 1956, F. C. Weiskopf Preis 1965, Kritikerpreis der BRD 1971, Nationalpreis der DDR II. Klasse 1974, Nationalpreis der DDR I. Klasse 1977, Heinrich Mann Preis 1981, Alex-Wedding-Preis 1993, Deutscher Jugendliteraturpreis 1998. 1972 wurde er in die Akademie der Künste gewählt, aus welcher er 1991 austrat. Bis zu seinem Tod am 28. August 2003 lebte Peter Hacks in Berlin.

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