Liselotte Welskopf-Henrich

Liselotte Welskopf-Henrich

Liselotte Welskopf-Henrich, geboren 1901 als Tochter eines Rechtsanwalts in München, studierte Ökonomie, Geschichte und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach der Promotion und diversen Anstellungen (Soziale Frauenschule, Statistisches Reichsamt) hilft sie ab 1938 verfolgten Juden und KZ-Häftlingen. Sie leistet Fluchthilfe aus dem KZ für Rudolf Welskopf, den sie 1946 heiratet. Ab 1960 ist sie Professorin für Alte Geschichte an der Humboldt-Universität, reist nach Kanada und in die USA, von Dakota-Indianern erhält sie den Ehrennamen »Lakota-Tashina« (Schutzdecke der Dakota). 1979 stirbt sie in Garmisch-Partenkirchen. 1951 erschien »Die Söhne der großen Bärin«, wurde ein vielfach aufgelegtes Standardwerk der Indianerliteratur; es gibt Hörfassungen, und der Romanzyklus lieferte die Vorlage für den ersten DEFA-Indianerfilm.

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